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Adipositas

Die chronische Krankheit Adipositas ist weltweit nach wie vor auf dem Vormarsch. Für das Gesundheitssystem stellt sie eine der wesentlichsten Herausforderungen dar.

Der Begriff Adipositas leitet sich vom lateinischen Wort «adeps» («Fett») ab und beschreibt die übermässige Ansammlung von Fett im menschlichen Körper.

Für die Beurteilung von Adipositas von Erwachsenen nutzt man den Body-Mass-Index (BMI). Er wird mit folgender Formel berechnet:

BMI = Gewicht (kg) / Grösse (m)2 

Die Resultate der Berechnung wurden durch die Weltgesundheitsorganisation WHO klassifiziert und definiert. Ein BMI-Wert zwischen 18.5 und 24.9 gilt als «Normalgewicht», zwischen 25 und 29.9 spricht man von «Übergewicht» – ab hier nehmen die medizinischen Risiken zu. Ab BMI 30 spricht man von «Adipositas». Bei Adipositas werden drei Schweregrade unterschieden:

  • Grad I: BMI 30-34.9
  • Grad II: BMI 35-39.9
  • Grad III: BMI ≥ 40

Beim dritten Grad spricht man auch von einer morbiden bzw. krankhaften Adipositas. Der BMI kann hier berechnet werden.

Neben dem BMI gibt es weitere Messgrössen, die miteinbezogen werden sollten. Die Ergebnisse sollten mit einer Fachperson besprochen werden.

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